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Gefährlich
ist nicht das Unrecht,
sondern wenn wir dazu schweigen.
Albert
Einstein
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Teils
mit Genugtuung und Gleichgültigkeit, teils mit Betroffenheit
und Schmerz nimmt das Schweizer Volk Abschied vom
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Schutz
des ungeborenen Kindes
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der
nach langem Kampf und schwerer Krankheit am 2. Juni 2002 durch Mehrheitsentscheid
von uns gegangen ist. Aktive Sterbehilfe leisteten die meisten Parteien,
zahlreiche Kirchen und Verbände, Theologen, Mediziner, Ethiker, BundesrätInnen.
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In
stiller Trauer: |
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Frauen
im Schwangerschaftskonflikt, denen als einziger Ausweg die |
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Abtreibung angepriesen wird, und die damit keine wirkliche Hilfe erfahren,
sondern allein gelassen werden |
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Väter,
die ihr ungeborenes Kind gegen den Willen der Mutter weder |
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schützen noch behalten können |
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Mütter
behinderter Kinder, die fortan das Austragen Ihres Kindes |
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rechtfertigen
müssen und unter zunehmenden Druck pränataler selektiver Untersuchungen
geraten. |
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Tausende
ungeborene Kinder, die aufgrund menschlicher Willkür |
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nicht leben dürfen, sondern im reichsten Land der Welt dem Wohlstand
und der individuellen Beliebigkeit geopfert werden |
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Ältere,
gebrechliche Menschen, die auch nicht mehr lange mit der |
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Respektierung ihres Lebensrechts rechnen dürfen. |
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Die
Bestattung wurde vom Schweizerischen Bundesrat übereilig auf den
1. Oktober 2002 angesetzt. Trauergottesdienste finden keine statt. Anstelle
von Blumenspenden setze man die Fahnen auf Halbmast und gedenke der Stiftung
SHMK (Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind), Postfach, 4011 Basel,
PC 49-3789-6.
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Es besteht die Möglichkeit,
sich ins offizielle Trauerbuch einzutragen unter www.mamma.ch.
Die Trauergäste sind gebeten, sich kurz zu fassen und sich dabei
der Schwere des Anlasses für unser ganzes Land und unsere zukünftigen
verlorenen Generationen bewusst zu sein.
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